Azubi bei KOMSA

Monat: April 2018

GinaAbout Aussies, Barbies & Thongs

G’day, mates!

Es ist soweit – ich berichte euch nun endlich von meinem Auslandspraktikum bei den Aussies in Down Under. Ende des Jahres verabschiedete ich mich für fünf Wochen ins ferne Australien. Auch wenn seitdem schon wieder ein paar Monate vergangen sind, fühlt es sich an, als wäre es erst gestern gewesen.

Weihnachten mal anders

Pünktlich an Heiligabend hieß es für mich Rucksack schnappen und auf ins 16.000 Kilometer entfernte Sydney. Auf keinen Fall fehlen durften meine Thongs, wie Aussies liebevoll ihre Volkskleidung Flip-Flops bezeichnen.

30 anstrengende Stunden später konnte das Abenteuer dann endlich beginnen – doch halt – erst einmal den Kampf gegen den Jetlag gewinnen. 10 Stunden Zeitverschiebung gingen dann doch nicht ganz problemlos an mir vorbei.

Tonnen bunter Lichterketten, Tannenbäume und 30 Grad erwarteten mich am 25. Dezember, dem traditionellen Tag der Familie. Barbie geht immer, auch an Weihnachten. Gemeint ist nicht die blonde Puppe, sondern ein ausgiebiges Barbecue, das viele Aussies gemeinsam mit ihren Familien und Freunden am Strand genießen.

Tischfeuerwerk und Knallerbsen? Nicht bei den Aussies…

Nach ein paar Tagen Sydney und Umgebung erkunden, folgte auch schon das spektakuläre Highlight meines Aufenthalts – Silvester vor dem weltberühmten Sydney Opera House. Anders als bei uns sind eigene Silvesterraketen und Co verboten. Stattdessen gibt es kontrollierte öffentlich organisierte Feuerwerke, wobei das im Hafen von Sydney wohl das Berühmteste ist.

Ich wartete gemeinsam mit über einer Million weiteren Menschen darauf, als Erster in das Jahr 2018 zu starten. Die Zeit bis 24 Uhr verging schnell, denn neben Flugshow und Lichterparade im Hafenbecken gab es bereits 21 Uhr ein „kleineres“ Familien-Feuerwerk für alle Kinder. Für mich war bereits da schwer vorstellbar, dieses Feuerwerk noch zu toppen.

Doch frei nach dem Motto „Nichts ist unmöglich“ startete um Mitternacht ein zwölfminütiges Feuerwerk (der Gefühle). Eine Minute für jeden Monat des vergangenen Jahres. Jede Minute hatte ihr eigenes Finale, jedes Finale noch besser als die Minute zuvor. Ich staune noch heute darüber. Im Video seht ihr übrigens das Finale der 12. Minute.

Work before Pleasure

In den folgenden Wochen arbeitete ich bei einem Lebensmittelhandel und konnte durch den täglichen Kundenkontakt meine Englischkenntnisse verbessern und Geschäftsprozesse in einem anderen Land und einer anderen Branche kennenlernen.

Nach Feierabend und an den Wochenenden blieb noch genug Zeit, um Sydney zu genießen, Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen, Tiere zu sehen und zu reisen. Aber seht doch einfach selbst 🙂

Over and Out
Eure Gina

Lina-NataschaTest? Zeitdruck? Noch nicht gelernt? – Keine Panik!

Die einen haben ihn öfter, die anderen eher weniger, aber jeder von uns hat ihn schon mal gehabt – diesen einen Schockmoment! Der Moment, in dem einem einfällt, dass bald ein wichtiger Test ansteht und man noch gar nicht gelernt hat. Keine Panik! Denn heute bekommt Ihr die besten Last-Minute-Tipps zum Lernen von einem richtigen Experten, nämlich mir. 🙂

Last-Minute-Tipps:
  • Tipp 1: Post its, Post its, Post its – Was Du häufig siehst, stampft sich in deinem Kopf fest. Schreibe dir die wichtigsten Schlagwörter, Fakten oder Vokabeln auf knallbunte Klebezettel. Verteile diese dann überall da, wo Du in deinem Alltag oft vorbeiläufst – Zimmertür, Kühlschrank oder Stehlampen. Durch das ständige wiederholte Sehen und Lesen der Zettel merkst Du dir die darauf stehenden Informationen schon fast automatisch.Lerntipps
  • Tipp 2: Immer wieder dasselbe – Stoffwiederholungen sind nicht nur in der Verbindung mit Klebezetteln eine gute Idee, sondern auch allgemein. Kurz vor dem Schlafengehen einfach immer wieder nochmal alles durchgehen? Das ist eine mehr als gute Idee, denn wir verinnerlichen vor dem Schlafengehen Informationen durchschnittlich am besten und schnellsten.
  • Tipp 3: Kreativ geht es immer am besten – Das ist nicht nur mein persönlicher Lieblingstrick, sondern auch der von den richtigen Profis. Man hat schon oft bei irgendwelchen Shows gesehen, dass Leute sich durch Eselsbrücken sehr schnell und vor allem viele Informationen merken können. Und was die können, das kannst Du auch! Dabei ist das Motto – je abgefahrener die Eselsbrücke, desto prominenter ist sie im Kopf.
  • Tipp 4: Hör auf dich! – Jeder hört sein Lieblingslied so oft, bis man es auswendig kann. Und so kannst Du es auch machen. Sprich oder singe dir deine wichtigsten Themen auf dein Smartphone oder Musikplayer. Das hat für dich zwei Vorteile: Als erstes lernt man Gehörtes einfacher als Gelesenes. Zweitens kannst Du jederzeit und überall lernen, zum Beispiel beim Joggen oder auch beim Busfahren.
  • Tipp 5: Der erlaubte Spicker – Mit einem Spicker kannst Du dich bestens vorbereiten. Natürlich nicht, um ihn während der Arbeit zu benutzten, sondern zum effektiven Lernen! LerntippsNotiere dir auf einem kleinen Spicker alle wichtigen Infos kurz und knapp. So hast Du nur die wichtigsten Sachen auf einem Blick und lernst durch das Kurzfassen und Abschreiben schon fast von selbst.
  • Tipp 6: Videos fürs Gehirn – Irgendwann werden die ganzen Mitschriften, Zettel und Texte einfach zu viel oder man fängt an, Sachen einfach nicht mehr zu kapieren. Da hilft es meistens, sich das Thema noch einmal von jemand anderem erklären zu lassen. So erhältst Du auch nochmal eine andere Sicht auf die Dinge. Da wir zum Glück im Zeitalter von YouTube und Co. leben, findet man dort zu wirklich sehr vielen Themen ein Video. Es gibt auch extra YouTube-Kanäle und YouTuber die sich darauf spezialisiert haben, Schulstoffe und Themen einfacher und cooler zu erklären. So kannst Du vielleicht auch Lücken in deinem eigenen Wissen bemerken und füllen.
  • Tipp 7: Gönn dir mal eine Pause! – Bei dem ganzen Lernen ist der Kopf irgendwann auch mal voll und man kann nichts mehr aufnehmen. Da bringt es nicht viel, auf Druck weiter zu lernen, denn der Kopf braucht auch mal eine Pause. Lass dich einfach mal von Sachen ablenken und das Gehirn baumeln. Du wirst sehen, danach ist das Lernen viel einfacher.
  • Tipp 8: Mach dir keinen Stress! – Denke kurz vor dem Test einfach mal an etwas anderes. Auf Druck lernt man nicht am besten und die meisten Informationen gehen verloren. Fokussiere dich lieber darauf, dass Du zu deinem Test fit und ausgeschlafen bist, denn so bist Du am konzentriertesten und vermeidest Fehler.

Nun wünsche ich Euch viel Glück bei dem garantiert erfolgreichen Schaffen eurer Tests, Prüfungen und Co. Ich hoffe, meine Tipps helfen Euch weiter! Und denkt immer daran, zu jedem gutem Ergebnis gehört auch immer ein wenig Glück.

Ich drücke Euch die Daumen!

Eure Lina 🙂