Azubi bei KOMSA

Monat: Mai 2019

Rock ’n‘ Roll, Ihr Fachhändler!

In meiner derzeitigen Abteilung aetka lag die Spannung bis vor ein paar Tagen noch mächtig in der Luft. Bei den Kollegen glühten die Köpfe und meine Aufgaben könnten abwechslungsreicher nicht sein. Ganz klar, das aetka Geschäftsführertreffen stand vor der Tür. Dieses Jahr unter dem ganz besonderen Motto „Fachhandel Rockt`s“. Da ich gerade ganz nah dran bin, berichte ich Euch von meinen Eindrücken und Verantwortungen.

Vorbereitungen für die Rock-Bühne

Die Planungen für dieses Event begannen schon vor Monaten. Unsere kreativen Köpfe haben hier wieder mit aller Deutlichkeit eine Idee geboren, die kreativer nicht sein könnte. Ein großes Treffen von namhaften Herstellern und Fachhändlern ganz unter dem Thema Rock. Die Meeting-Räume nennen sich jetzt „Studio“, runde Stehtische sehen auf einmal aus wie goldene Schallplatten, unsere aetka-Crewshirts sind aufgemacht, als wären wir auf dem Highfield Festival und die Eintrittskarten zur Veranstaltung sehen aus wie Konzerttickets.

Ich bewundere hier immer wieder den Ideenreichtum meiner Kollegen und kreiere selber die unterschiedlichsten Sachen. Mit unserer Buttonmaschine habe ich den letzten Tagen unzählige Motive wie z.B. „Fachhandelsgroupie“, „Top-Verkäufer“ und „Born2Sell“ hergestellt, die zu diesem Event unsere Shirts schmücken werden. Viele Workshops werden stattfinden zu verschiedensten, aktuellen Themen. Die Koordination dieser liegt auch in meinen Händen. Es ist ein schönes Gefühl, als Azubi so viele verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen zu dürfen.

Das Ding haben wir gerockt!!!

Zwei Tage voller Emotionen liegen hinter uns. Das aetka Geschäftsführertreffen 2019 ist Geschichte und wird gleichzeitig auch in die Geschichte eingehen. Unser Motto zog sich von der ersten bis zur letzten Stunde über das Wochenende und die Gäste staunten nicht schlecht, als sie unser umgestyltes Hauptgebäude betreten durften. Die Zeit verging wie im Flug, da man ständig in angenehmen Gesprächen war, Vorbereitungen für die nächsten Programmpunkte treffen musste, oder einfach mal mit super Essen die Sonne auf der Terrasse genoss.

Am Sonntag hatten wir außerdem noch einen Workshop von Sales Coach Robert van de Velde, bei dem auch wir, als Azubis und BA Studenten, teilnehmen durften und uns so viele wichtige Informationen zu den Themen Motivation, richtiges Verkaufen und Umgang mit Kunden einholen konnten. Hier noch ein paar Statements von meinen Kollegen dazu:

Selina Paul, Duales Studium, Betriebswirtschaft Handel

„Ich fand, Robert van de Velde war sehr motivierend und humorvoll. Er hat mit vielen Fakten die Situation der Fachhändler analysiert und ihnen gezeigt, wie sie weiterhin ihr Geschäft stärken können. Am Ende wurde eine kleine Übung durchgeführt, wie man die Kunden von seinem Geschäft begeistern kann. Die anschließende Vorstellung der Ideen war sehr aufschlussreich und lustig dargestellt. Ich würde jederzeit wieder teilnehmen.“

Maxemilian Unger, Kaufmann im Groß- und Außenhandel

„Es hat mich sehr gefreut, dass wir als Azubis die Möglichkeit bekommen haben, an einer solchen Schulung teilzunehmen. Es war nicht die klassische Schulung mit den Hardfacts, die man morgen eins zu eins umsetzen kann. Die Veranstaltung sollte eher zum Nachdenken und Umdenken anregen. Ich bin mir sicher, dass unsere Händler, genau wie ich, viel Elan und Motivation für die nächsten Wochen und Monate mitnehmen konnten.“

Jessica Skärke, Duales Studium, Betriebswirtschaft Handel

„Work hard, have fun, make money! In einem fünfstündigen Workshop haben auch wir Azubis neben den aetka-Fachhändlern wichtige Tipps rund um das Thema Verkauf bekommen. Während die Zeit verging wie im Flug, war sein Vortrag eine perfekte Mischung aus Information, Humor und Provokation. Nicht zuletzt dadurch, ist mir besonders ein Mantra in Erinnerung geblieben, welches mich auch künftig auf meinem Karriereweg begleiten wird: Always do better than necessary!“

Auf ein Neues!

Zusammenfassend muss man sagen, was wir hier auf die Beine gestellt haben, war einfach nur spitze und wir können sehr stolz auf uns sein. Das Feedback unserer Gäste war durchweg positiv. Der Zusammenhalt im Unternehmen war wieder einzigartig und wir haben alle an einem Strang gezogen.

Nach dem Geschäftsführertreffen ist vor dem Geschäftsführertreffen, denn die Planungen für nächstes Jahr sind schon wieder gestartet.

Bis später,

Euer Marko

KOMSA-Partner Otto: Vom Katalog zum Onlinehändler

Hallo zusammen! Mein Name ist Jessica und ich bin derzeit bei KOMSA im Team Otto eingesetzt. In diesem Beitrag möchte ich euch meine Eindrücke zur ersten Veranstaltung der Reihe KOMSA@work kurz wiedergeben.

KOMSA@work ist unsere neue regionale Veranstaltungsserie. Wir geben Interessierten die Chance, uns bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und sich mit den Köpfen der Digitalbranche auszutauschen. Dazu fand am 08.05. die Auftaktveranstaltung gemeinsam mit Europas zweitgrößtem Onlinehändler statt.

Wer ist eigentlich Otto?

Otto ist ein Versandhandelsunternehmen der Otto Group mit Sitz in Hamburg. Allgemeine Bekanntheit konnte das Unternehmen durch den klassischen Versandhandel mit Katalog erlangen.

Im Zuge meiner Dienstreise nach Hamburg bekam ich einen eigenen Eindruck für das Arbeiten bei Otto. Bekannt war mir, dass es einen großen Außenhof, auch Campus genannt, sowie Etagen in Themenwelten gibt. In Hamburg angekommen wurde mir dann erst bewusst, welche Dimensionen hinter dem Namen „Otto“ stehen. Ich konnte einen Einblick in offene und große Büros gewinnen, die Mentalität der Mitarbeiter und die Unternehmenskultur kennenlernen sowie den Campus mit eigenen Augen sehen. Dieser wurde dazu ausgebaut, dass man sowohl seine Pause gerne draußen verbringt, als auch die Arbeit draußen erledigen kann. Die Erfahrung, Vorort beim Kunden zu sein, bringt mich in meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung voran.

Der letzte Katalog

Im Dezember 2018 erschien nach 68 Jahren zum letzten Mal der Otto-Hauptkatalog als gedruckte Ausgabe. Das bedeutet nun: Umdenken, Prozesse neu strukturieren und Arbeitsweisen verändern.

Heute hat Otto es geschafft, sich im Bereich E-Commerce völlig neu aufzustellen. Weg vom Katalog führte der Weg zur Online-Plattform. Im Rahmen von KOMSA@work wollten wir der Frage nachzugehen, wie Otto den Wandel zum digitalen Konzern meisterte. Dazu hatten wir Timm Conring, den Otto-Bereichsleiter für multimediale Unterhaltungselektronik, zu Gast bei KOMSA.

Was bedeutet „Change“?

Timm erklärte in seinem Vortrag, wie ein familiäres und partnerschaftliches Unternehmen wie Otto den stetigen Wandel der Zeit miterlebt und bewältigt. Zur Sprache kam, wie sich die Kultur in der 70 Jahre alten Historie des Unternehmens veränderte. Außerdem erklärte er, wie wichtig es sei, neue Impulse und Ideen mit Expertise und Erfahrung zu verknüpfen, um Herausforderungen des Wandels zu bewältigen.

„Change bedeutet, den Mut zu haben es zu wagen“ – ein Zitat, welches Timm mit auf den Weg gab. Man muss sich immer entwickeln und den Mut haben, neues zu probieren, um letztendlich den Kunden das beste Erlebnis bieten zu können. Um nicht „starr“ in einer sich verändernden Welt zu sein und dem Kunden das Anbieten zu können, wo Bedarf besteht.

Vielen Dank an Timm für diesen spannenden und aufschlussreichen Vortrag, der allen Teilnehmern viele neue Impulse und Einblicke ermöglicht hat. Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen KOMSA und Otto!

Es fühlt sich fast wie gestern an

Am 28. August 2017 habe ich das erste Mal meinen Zugangschip benutzt, um offiziell als KOMSA-Azubi meinen ersten richtigen Arbeitstag anzutreten. Seitdem ist viel passiert. Wie es mir in knapp 1 1/2 Jahren ergangen ist, ob ich mich immer noch gern als Komsianer sehe und wie es bei mir weiter geht, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.

Irgendwas mit Medien

Wie in meinem Vorstellungsbeitrag schon erwähnt, befinde ich mich in der Ausbildung zum Mediengestalter für Digital und Print. Ich stecke nun mittlerweile mitten im 2. Lehrjahr und konnte bereits viele Erfahrungen und Eindrücke sammeln. Auch wenn man natürlich nicht jeden Tag voller Freude aus dem Bett springt, um endlich auf Arbeit zu kommen kann ich sagen, dass ich hauptsächlich positiv auf die vergangene Zeit zurückblicken kann. Aus Kollegen wurden Freunde und aus der Aufregung der Anfangszeit wurde ein Gefühl der Zugehörigkeit. Aber rollen wir das Ganze doch bei der Gelegenheit mal von vorn auf.

Vom Konzept zur Grafik und zurück

Nachdem ich mich in meinem „Heimatteam“ der Grafik etwas einleben durfte, habe natürlich auch ich Dank unseres Durchlaufplans ein paar andere Abteilungen besuchen können. Neben allen Teams der Saxonum GmbH, zu der auch das Grafik-Team gehört, habe ich mittlerweile auch viele Leute im KOMSA-Kosmos kennengelernt: ob bei HR, im Produktmanagement oder bei aetka. Ich durfte bei der Erstellung verschiedenster Konzepte mitarbeiten, habe aetka-Partner betreut und bei Veranstaltungen geholfen. Ich habe schon etliche Grafiken erstellt, Übersichten aufgehübscht und auch das ein oder andere Foto geschossen. Genauso habe ich aber auch bei aetka Briefings für die Grafik geschrieben, bei der Entwicklung von Webseiten meine Ideen einfließen lassen oder war bei der Erstellung größerer Werbeaktionen mit dabei. Die Arbeit bei KOMSA wird mir nach der Hälfte meiner Ausbildung also keineswegs langweilig und ich bin mir sicher, das wird auch so bleiben.

Wo geht die Reise hin?

Nachdem ich Ende März meine Zwischenprüfungen hinter mich gebracht habe, steht bei mir vor allem das Festigen gelernter Skills an erster Stelle. Aber auch auf neue Sachen und Abteilungen bin ich sehr gespannt. Im Sommer diesen Jahres werde ich beispielsweise einige Zeit im Einkauf verbringen, worauf ich mich jetzt schon sehr freue. Doch auch meine Fertigkeiten als Mediengestalter möchte ich weiter ausbauen und natürlich auch weiter am Azubiblog mitarbeiten. 🙂

Alles in Allem bin ich sehr froh, dass mein Weg mich zu KOMSA geführt hat und ich dadurch viele neue Leute kennen lernen durfte und mich selbst weiterentwickeln konnte.
Ich freue mich auf die restliche Zeit der Ausbildung und hoffe, dass meine Zeit bei KOMSA auch danach nicht endet. 🙂

Bis Bald Euer Robby