Azubi bei KOMSA

Monat: Mai 2019

KOMSA-Partner Otto: Vom Katalog zum Onlinehändler

Hallo zusammen! Mein Name ist Jessica und ich bin derzeit bei KOMSA im Team Otto eingesetzt. In diesem Beitrag möchte ich euch meine Eindrücke zur ersten Veranstaltung der Reihe KOMSA@work kurz wiedergeben.

KOMSA@work ist unsere neue regionale Veranstaltungsserie. Wir geben Interessierten die Chance, uns bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und sich mit den Köpfen der Digitalbranche auszutauschen. Dazu fand am 08.05. die Auftaktveranstaltung gemeinsam mit Europas zweitgrößtem Onlinehändler statt.

Wer ist eigentlich Otto?

Otto ist ein Versandhandelsunternehmen der Otto Group mit Sitz in Hamburg. Allgemeine Bekanntheit konnte das Unternehmen durch den klassischen Versandhandel mit Katalog erlangen.

Im Zuge meiner Dienstreise nach Hamburg bekam ich einen eigenen Eindruck für das Arbeiten bei Otto. Bekannt war mir, dass es einen großen Außenhof, auch Campus genannt, sowie Etagen in Themenwelten gibt. In Hamburg angekommen wurde mir dann erst bewusst, welche Dimensionen hinter dem Namen „Otto“ stehen. Ich konnte einen Einblick in offene und große Büros gewinnen, die Mentalität der Mitarbeiter und die Unternehmenskultur kennenlernen sowie den Campus mit eigenen Augen sehen. Dieser wurde dazu ausgebaut, dass man sowohl seine Pause gerne draußen verbringt, als auch die Arbeit draußen erledigen kann. Die Erfahrung, Vorort beim Kunden zu sein, bringt mich in meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung voran.

Der letzte Katalog

Im Dezember 2018 erschien nach 68 Jahren zum letzten Mal der Otto-Hauptkatalog als gedruckte Ausgabe. Das bedeutet nun: Umdenken, Prozesse neu strukturieren und Arbeitsweisen verändern.

Heute hat Otto es geschafft, sich im Bereich E-Commerce völlig neu aufzustellen. Weg vom Katalog führte der Weg zur Online-Plattform. Im Rahmen von KOMSA@work wollten wir der Frage nachzugehen, wie Otto den Wandel zum digitalen Konzern meisterte. Dazu hatten wir Timm Conring, den Otto-Bereichsleiter für multimediale Unterhaltungselektronik, zu Gast bei KOMSA.

Was bedeutet „Change“?

Timm erklärte in seinem Vortrag, wie ein familiäres und partnerschaftliches Unternehmen wie Otto den stetigen Wandel der Zeit miterlebt und bewältigt. Zur Sprache kam, wie sich die Kultur in der 70 Jahre alten Historie des Unternehmens veränderte. Außerdem erklärte er, wie wichtig es sei, neue Impulse und Ideen mit Expertise und Erfahrung zu verknüpfen, um Herausforderungen des Wandels zu bewältigen.

„Change bedeutet, den Mut zu haben es zu wagen“ – ein Zitat, welches Timm mit auf den Weg gab. Man muss sich immer entwickeln und den Mut haben, neues zu probieren, um letztendlich den Kunden das beste Erlebnis bieten zu können. Um nicht „starr“ in einer sich verändernden Welt zu sein und dem Kunden das Anbieten zu können, wo Bedarf besteht.

Vielen Dank an Timm für diesen spannenden und aufschlussreichen Vortrag, der allen Teilnehmern viele neue Impulse und Einblicke ermöglicht hat. Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen KOMSA und Otto!

Es fühlt sich fast wie gestern an

Am 28. August 2017 habe ich das erste Mal meinen Zugangschip benutzt, um offiziell als KOMSA-Azubi meinen ersten richtigen Arbeitstag anzutreten. Seitdem ist viel passiert. Wie es mir in knapp 1 1/2 Jahren ergangen ist, ob ich mich immer noch gern als Komsianer sehe und wie es bei mir weiter geht, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.

Irgendwas mit Medien

Wie in meinem Vorstellungsbeitrag schon erwähnt, befinde ich mich in der Ausbildung zum Mediengestalter für Digital und Print. Ich stecke nun mittlerweile mitten im 2. Lehrjahr und konnte bereits viele Erfahrungen und Eindrücke sammeln. Auch wenn man natürlich nicht jeden Tag voller Freude aus dem Bett springt, um endlich auf Arbeit zu kommen kann ich sagen, dass ich hauptsächlich positiv auf die vergangene Zeit zurückblicken kann. Aus Kollegen wurden Freunde und aus der Aufregung der Anfangszeit wurde ein Gefühl der Zugehörigkeit. Aber rollen wir das Ganze doch bei der Gelegenheit mal von vorn auf.

Vom Konzept zur Grafik und zurück

Nachdem ich mich in meinem „Heimatteam“ der Grafik etwas einleben durfte, habe natürlich auch ich Dank unseres Durchlaufplans ein paar andere Abteilungen besuchen können. Neben allen Teams der Saxonum GmbH, zu der auch das Grafik-Team gehört, habe ich mittlerweile auch viele Leute im KOMSA-Kosmos kennengelernt: ob bei HR, im Produktmanagement oder bei aetka. Ich durfte bei der Erstellung verschiedenster Konzepte mitarbeiten, habe aetka-Partner betreut und bei Veranstaltungen geholfen. Ich habe schon etliche Grafiken erstellt, Übersichten aufgehübscht und auch das ein oder andere Foto geschossen. Genauso habe ich aber auch bei aetka Briefings für die Grafik geschrieben, bei der Entwicklung von Webseiten meine Ideen einfließen lassen oder war bei der Erstellung größerer Werbeaktionen mit dabei. Die Arbeit bei KOMSA wird mir nach der Hälfte meiner Ausbildung also keineswegs langweilig und ich bin mir sicher, das wird auch so bleiben.

Wo geht die Reise hin?

Nachdem ich Ende März meine Zwischenprüfungen hinter mich gebracht habe, steht bei mir vor allem das Festigen gelernter Skills an erster Stelle. Aber auch auf neue Sachen und Abteilungen bin ich sehr gespannt. Im Sommer diesen Jahres werde ich beispielsweise einige Zeit im Einkauf verbringen, worauf ich mich jetzt schon sehr freue. Doch auch meine Fertigkeiten als Mediengestalter möchte ich weiter ausbauen und natürlich auch weiter am Azubiblog mitarbeiten. 🙂

Alles in Allem bin ich sehr froh, dass mein Weg mich zu KOMSA geführt hat und ich dadurch viele neue Leute kennen lernen durfte und mich selbst weiterentwickeln konnte.
Ich freue mich auf die restliche Zeit der Ausbildung und hoffe, dass meine Zeit bei KOMSA auch danach nicht endet. 🙂

Bis Bald Euer Robby