Azubi bei KOMSA

Month: Juli 2020

Coronazeit im Betrieb – so haben wir die Tage erlebt

Hallo zusammen,

Ihr denkt, dass im Büro die ganze Zeit gähnende Leere herrscht? Da irrt Ihr Euch. Ein paar wenige hielten auch während Corona vor Ort im Büro die Fahne hoch, zu denen unter anderem ich zählte.

Es war schon eine merkwürdige Zeit, wenn es so ganz leise im Büro ist. Es hatte natürlich auch ein paar Vorzüge. Allen voran die Stille und Ruhe. Es macht nämlich schon einen Unterschied, ob gerade zehn Mitarbeiter durcheinander reden und dauerhaft in Gesprächen sind, oder man endlich mal „in Ruhe“ telefonieren kann. Es war weniger hektisch und schien fast so, als hätte die Zeit stillgestanden. Aber keine Sorge, ich hatte genug zu tun. Minuten zum durchatmen gab es dann vor allem in den Pausen. In einer netten kleinen Runde, denn am Tisch dürfen derzeit maximal drei Mitarbeiter sitzen. Ebenfalls gibt es neuerdings auch getrennte Aufgänge. Da kann es durchaus mal passieren, dass man in eine „Einbahnstraße“ falsch abbiegt. Ich möchte Euch jetzt natürlich nicht alle unsere Corona-Präventionsmaßnahmen aufzählen, denn die Basics kennt mittlerweile jeder. 🙂

Aber langsam kehrt die Normalität zurück und das ein oder andere bekannte Gesicht läuft einem auch wieder über den Weg. Da ich zu Beginn der Corona-Krise meine Abteilung gewechselt habe, kannte ich viele Komsianer nur vom Telefon oder Microsoft-Teams Besprechungen, was natürlich auch eine neue Erfahrung war. Schaut Euch an, wie es bei KOMSA während der Corona-Zeit erging.

Bis bald!

Unser Schulalltag – Lernen mit Abstand

Hallo Ihr da draußen,

wir sind endlich wieder da! Und nach einer längeren Corona-Pause könnt ihr Euch wieder auf regelmäßige Beiträge von uns freuen. Doch wie ist es uns in der Zeit seit März eigentlich ergangen? Es gab sowohl Veränderungen vor Ort bei KOMSA, als auch in unseren Schulen. Da ich zur Zeit wieder die Schulbank drücke, gebe ich Euch einen kurzen Einblick, wie unser Schulalltag aktuell aussieht.

Desinfektionsmittelsprender
Desinfektionmittelspender im BSZ

Es gibt natürlich neue Regeln zu beachten, Abstände einzuhalten und Zeiten zu berücksichtigen. Darüber wurde jeder Schüler zu Anfang belehrt. Am Morgen heißt es daher als aller Erstes: Hände desinfizieren. Dafür steht unsere stellvertretende Schulleiterin täglich mit Desinfektionsmittel auf dem Schulhof. Und auch im Laufe des Tages müssen wir nicht auf das Desinfizieren verzichten. In den Schulgängen sind inzwischen an mehreren Stellen Desinfektionsmittelspender zu finden.

Maskenpflicht haben wir in den Klassenräumen nicht, können diese jedoch freiwillig tragen. Den Mindestabstand müssen wir aber einhalten. Deshalb sitzen wir einzeln an den Bänken. Da hat es doch endlich einen Vorteil, dass meine Klasse nur aus 13 Schülern besteht.

Klasse 18.80
Klasse 18.80
Treppe
Markierungen in den Gängen

Auf den Gängen dürfen wir uns weiterhin noch treffen. Doch auch hier ist der Abstand von 1,5 Metern einzuhalten. In den Fällen, wo das nicht machbar ist, heißt es dann trotzdem: ein Gesicht mit Maske kann auch entzücken. Es sind auch nicht mehr alle Bereiche der Schule für jeden zugänglich um zu vermeiden, dass sich zu viele unterschiedliche Klassen über den Weg laufen. Außerdem sind die Laufwege in den Gängen mit Pfeilen gekennzeichnet.

Absperrung zur Turnhalle

Und wie sieht es mit dem Unterricht aus? Die Unterrichtsgestaltung an sich ist gleich geblieben, jedoch wird unser Stundenplan regelmäßig angepasst. Für uns bedeutet das, dass die Fächer jede Woche an unterschiedlichen Tagen und in verschiedenen Mengen stattfinden – aber etwas Abwechslung tut auch einmal gut. Es sind auch fast alle Unterrichtsfächer erhalten geblieben, nur auf Sport müssen wir vorerst verzichten. Der kommende Stundenplan für die jeweilige Woche ist immer auf der Schulwebsite zu finden.

Wir bleiben gespannt, wie sich die Situation in der Schule weiterentwickelt. Wenn Ihr mehr über das BSZ für Wirtschaft 1 in Chemnitz erfahren wollt, dann lest unseren Blogbeitrag.

Bis dahin,

Eure Lisa 😉