Während meiner Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation arbeite ich nicht nur in Abteilungen mit einem Fokus auf Marketing. Stattdessen habe ich auch die Chance, in andere Teams und Aufgabenbereiche zu schnuppern. Deshalb verschlug es mich in den Zentraleinkauf – was dort passiert, erfährst Du in diesem Beitrag!

Was kann eine Kauffrau?

Meine duale Ausbildung ist eine kaufmännische Ausbildung – was genau heißt das eigentlich? Es geht darum, dass ich lerne, wirtschaftlich zu handeln und zu arbeiten. Dazu gehören zum Beispiel Grundlagen der Buchführung sowie Bestellungen aufgeben zu können.

Die Buchführung ist Aufgabe des Accountings. Bestellungen werden vom Einkauf getätigt. Sie finden ihren Weg von einer ersten Anfrage bei dem Lieferanten, über dessen Angebot bis hin zur Bestellung, Lieferung und Rechnung sowie eventueller Reklamation. Hierbei unterscheiden wir zwischen dem Einkauf von Ware und dem Einkauf von internem Bedarf, Leistungen und Produkten, die nicht Teil des Hauptgeschäftsfeldes sind. Um alles, was nicht Ware ist, kümmert sich der Zentraleinkauf.

Was bestelle ich also im Zentraleinkauf?

Als Azubi darf ich jegliche Art von Printmedien bei verschiedenen Druckereien bestellen. Aufkleber, Poster, Flyer und sogar mit Logo bedruckte aufblasbare Einhörner für den Pool waren schon dabei 🙂 Dazu kommen Gutscheine und Präsente, die unsere Mitarbeiter zum Geburtstag und Firmenjubiläum erhalten. Weiterhin suche ich nach passenden Hotels und Veranstaltungsorten für Tagungen und Übernachtungen unserer Partner und Kunden in ganz Deutschland.

In meinem Team gibt es selbstverständlich noch weitere Aufgabenfelder. Egal ob es um die Beschaffung von Verbrauchsmaterial wie Kartonagen für die Logistik, Dienstleistern für Wartungsarbeiten oder Soft- und Hardware geht.

Ein Einblick lohnt sich

Auch wenn der Einkauf kein Marketing betreibt, hat die Arbeit dort dennoch indirekt mit meiner Ausbildungsrichtung zu tun. Bei jedem geplanten Event und bei jedem Werbeprodukt für unsere Kunden wird der Zentraleinkauf einbezogen. Wir sind es schließlich, die Produkte und Dienstleistungen bei unseren Lieferanten bestellen.

Die Zeit im Einkauf hat mir geholfen, ein tieferes Verständnis für den Ablauf einer Bestellung zu verstehen. Wenn ich wieder direkt im Marketing arbeite und eine Anfrage an den Zentraleinkauf versende, weiß ich genau, welche Informationen das Team benötigt. Zudem konnte ich auch weitere Kontakte knüpfen und mich im Telefonat mit Lieferanten verbessern.

Die Arbeit im Team war super interessant. Ich bin gespannt, wohin es mich bei KOMSA in meinem dritten Lehrjahr noch verschlägt!

Bis bald 🙂
Elisa