Azubi bei KOMSA

Autor: Gastblogger (Seite 1 von 18)

Vom Roggenmischbrot zum Smartphone

Hallo Ihr Lieben,

frei nach dem Motto: „Immer wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo KOMSA her“, möchte ich Euch heute auf diesem Weg erzählen, wie ich zu KOMSA gekommen bin. Ich bin Marko, 30 Jahre jung, zwei Kinder, unverheiratet. Seit Februar diesen Jahres mache ich eine Umschulung zum Kaufmann für Büromanagement hier bei KOMSA.

Nachtarbeit ist Einstellungssache

Ich begann meine Lehre in einer kleinen Dorfbäckerei. Es war anfangs nicht unbedingt mein Traumberuf, aber später siehe da: Die Begeisterung für das Bäckerhandwerk zog mich ziemlich schnell in seinen Bann. Klar, muss man abends anfangen zu arbeiten und tagsüber schlafen, wenn die Freunde an den See fahren. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so fand auch ich meinen Rhythmus.Bäcker

Nach sechs Jahren dann die große Chance: Ich durfte drei Monate lang den Meisterlehrgang in Frankfurt absolvieren und wurde nach dieser schweißtreibenden Zeit Produktionsleiter im Unternehmen. Geschafft! Aber nichts ist für die Ewigkeit. Also wechselte ich 2012 die Bäckerei und war jetzt Verantwortlicher in der Kuchen- und Konditoreiabteilung in einem mittelständigen Unternehmen. Es kam mir trotzdem zugute, jetzt nicht mehr ständig mit dem vielen Mehl von Brot und Brötchen zutun zu haben, denn ich bemerkte schon vor zwei Jahren, dass mein ständiges Niesen nicht durch den Heuschnupfen kommt… Der Zustand verschlimmerte sich täglich. Die Nase lief ständig, ich bekam schlecht Luft und letztendlich kam die schockierende Nachricht: Akute Mehlallergie und Lunge bereits zu 27% irreparabel kaputt.

Neuanfang

Was nun? Alles was du dir aufgebaut hast, ist mit einem Schlag weg. Die Berufsgenossenschaft erkannte die Krankheit aufgrund des eindeutigen Gutachtens an und unterstützt mich auf dem weiteren Weg. Mit Zahlen und Menschen konnte ich schon immer gut, also die logische Schlussfolgerung: Ab ins Büro!

KOMSA gibt mir nun die Chance mich neu zu orientieren. Ich kann schon nach kurzer Zeit sagen, dass ich mich in meinem neuen Umfeld bei KOMSA pudelwohl fühle. Ich habe gelernt, dass es immer weitergeht und man nie aufgeben darf, genau deswegen werde ich in der Zeit meiner beruflichen Umschulung alles geben. Ich freue mich auf alle Eindrücke und Erfahrungen, die ich hier sammeln werde und bin darauf gespannt, was mich alles erwartet.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal,

Euer Marko

 

mfr1Marko Franke

1. Ausbildungsjahr

Kaufmann für Büromanagement

aktuelle Abteilung: Customer Sales

 

Der etwas andere Arbeitstag – Mit noritel im Außendienst

Hallo Bloggergemeinde,

da ich nun endlich an der Reihe bin, für euch kurz und knackig einen Beitrag zu schreiben, hoffe ich, dass die kommenden Zeilen bei euch Anklang finden. Mein Name ist Paul, ich bin seit August 2016 als Auszubildender im Groß- und Außenhandel bei KOMSA und befinde mich somit unmittelbar vor dem Bergfest meiner 3-jährigen Ausbildung.

Zurzeit bin ich bei noritel im Einsatz, einer Tochterfirma der KOMSA Gruppe. Sie ist Dienstleister im Bereich der mobilen Kommunikation und liefert exklusiv an Unternehmen der Automobilbranche. Ja, ihr lest richtig, in diesem Bereich sind wir auch unterwegs und das schon seit mehreren Jahren. Noritel sorgt u. a. dafür, dass bekannte deutsche Automobilhersteller mit Smartphones und entsprechendem Zubehör ausgestattet werden oder unzählige Autohäuser in Deutschland Multimedia- und Navigationssysteme beziehen können.

Mit noritel auf Achse

Worüber ich euch jedoch eigentlich berichten möchte, ist, dass ich Anfang Januar meinen Kollegen zu einem Außendiensttermin begleiten durfte. Mir ist es deswegen wert, darüber zu schreiben, da solche Termine für einen Azubi sehr außergewöhnlich sind und normalerweise nicht zum geplanten Ausbildungsablauf gehören. Da meine coolen Kollegen bei noritel jedoch stets darauf achten, meine Ausbildung mit so vielen Inhalten wie nur möglich zu füllen, konnte ich einen Termin dieser Art wahrnehmen. Somit hieß es für mich an jenem Tag Hemd bügeln, Anzug „entfusseln“, Schuhe polieren und sauberes Taschentuch einstecken.

Gemeinsam ging es früh gegen 8.00 Uhr auf die Reise in unsere Bundeshauptstadt. Kaum ist man der Berufsschule für ein paar Tage entflohen, saß man mit einem Kollegen im Auto und sprach über gemeinsame Ausbildungserfahrungen (Ich war der Schule also wieder näher als erwartet). Um ca. 11:15 Uhr erreichten wir Berlin und standen vor dem Unternehmen, in welchem der Termin stattfand. Kurz darauf stieß auch unser noritel-Kollege aus dem Wolfsburger Büro hinzu.

Harte Verhandlung oder lockeres Gespräch?

Nun wurde es ernst, der Termin nahte. Ich war in gespannter Erwartung, was für eine Art Gespräch es sein wird. Im Empfangsbereich wurde unsere Technik überprüft, notiert und die Kameras des Smartphones präpariert. Alles Top Secret!

Nach einer kurzen Kennenlernphase und der Vorstellung des Unternehmens noritel ging man dann recht schnell zum Gespräch und Austausch über das im Vorhinein gefertigte Angebot über. Während des dreistündigen Termins kam es zu einem ausgiebigen Gespräch, z. B. bezüglich Notwendigkeiten oder Vor- und Nachteilen bestimmter, zusätzlicher Leistungen. Für mich war es interessant zu beobachten, wie beide Parteien ihre individuellen Ansichten und Wünsche auf einen „gemeinsamen Weg“ brachten und dabei eine in meinen Augen entspannte und lockere Atmosphäre schafften, bei der jeder darauf achtete, zielführend zu agieren.

Fazit

Gegen 16:00 Uhr war der Termin vorüber und wir konnten die Heimreise antreten. Auf dem Weg in die Heimat zogen wir ein ausführliches Resümee über das Erlebte. Die Zeit in Berlin war sehr wichtig, um sich gegenseitig geschäftlich anzunähern, sich auf spezielle Begebenheiten zu verständigen und im Angebot ggf. nötige Veränderungen vorzunehmen. Beide Seiten haben ihre Positionen verständlich gemacht und für gegenseitige Transparenz gesorgt, was meiner Meinung nach die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist.

Für mich persönlich war es ein Erlebnis von großer Bedeutung. Zu dem Beruf, den ich erlerne, gehören solche Termine zum Teil mit dazu. Von daher finde ich es ziemlich genial, dass es mir von noritel ermöglicht wurde, eine solche erste Erfahrung machen zu dürfen und ich mir einige Dinge von meinen stets professionellen und erfahrenen Kollegen abschauen konnte. 🙂

Macht’s gut,

Paul

Paul

2. Ausbildungsjahr

Kaufmann im Groß- und Außenhandel

Aktuelle Abteilung: noritel

KOMSA bei der Woche der offenen Unternehmen

Ihr wolltet schon immer einen Blick hinter die Kulissen von KOMSA werfen? Jetzt habt ihr die Chance! Vom 13. bis 15. März stellen wir unsere Ausbildungsberufe im Rahmen der „Woche der offenen Unternehmen“ vor und laden euch zu einer kleinen Unternehmensführung ein.  Weiterlesen

Keine Scheu vor deiner Projektarbeit

Hallo liebe Blogleser,

ich bin Marcus und studiere im 5. Semester meines dualen Studiums an der Berufsakademie Glauchau Mittelständische Wirtschaft. Neben den theoretischen Vorlesungen an der BA und dem Arbeitsalltag während der Praxisphasen bei KOMSA, haben wir Studenten auch andere Aufgaben im Rahmen unseres Studiums zu erledigen – ein Schwerpunkt liegt dabei auf Projektarbeiten. Weshalb wir Studenten so etwas schreiben müssen und welche Empfehlungen ich euch zukünftigen Dualisten mit auf den Weg geben kann, erfahrt ihr in meinem Beitrag.

Wieso werden Projektarbeiten geschrieben?

Wie ihr vielleicht schon wisst, steht am Ende unseres Studiums eine Bachelorarbeit an. Diese umfasst 40-60 Seiten und muss anschließend vor Dozenten und betrieblichen Betreuern verteidigt werden. Ohne vorher mit dem wissenschaftlichen Arbeiten vertraut zu sein, lässt sich diese Aufgabe kaum bewältigen. Aus diesem Grund belegten wir bereits im ersten Semester das Modul „Grundlagen wissenschaftliches Arbeiten“. Wieso bereits so früh im Studium? Ganz einfach: Um die theoretischen Grundlagen anzuwenden und zu verinnerlichen, schreiben wir im Laufe des Studiums drei Projekt- bzw. Praxisarbeiten, welche einen Umfang von 15-25 Seiten haben.

Welche Schritte muss ich beim Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit beachten?

Zu Beginn des ersten Semesters habe ich mir die Frage gestellt, wie ich jemals vier Arbeiten mit einem solchen Umfang schreiben soll – und mit dieser Frage war ich nicht allein. Aber nachdem ich nun bereits zwei Projektarbeiten fertiggestellt habe, kann ich ein erstes Fazit ziehen: Alles halb so wild! Abhängig vom Umfang, Ziel und Schwerpunkt der Arbeit müssen unterschiedliche Schritte in die Betrachtung aufgenommen werden, weshalb ich diese Frage nicht allumfassend beantworten kann. Auf jeden Fall empfehle ich: Plant euch genug Zeit ein, in der ihr euch mit eurer Projektarbeit beschäftigt. Und lasst euch nicht von Nebensächlichkeiten ablenken! 🙂

Im Folgenden erfahrt ihr, wie ich bisher immer mit Erfolg vorgegangen bin.

1) Durchdenken des Themas

Zunächst solltet ihr mit eurem Praxisbetrieb abklären, welche Ziele mit der Arbeit verfolgt werden. Mithilfe dieser Ziele wird die Problemstellung der Arbeit definiert und eine erste Grobgliederung entworfen.

2) Literaturrecherche & Konsultation

Die anschließende Literaturrecherche nimmt voraussichtlich die meiste Zeit in Anspruch. Sie stellt zugleich die Grundlage eurer Arbeit dar. Beim wissenschaftlichen Arbeiten wird nicht aus den erstbesten Google-Suchergebnissen zitiert, sondern auf Fachliteratur zurückgegriffen. Zur Recherche bieten sich beispielsweise die Bibliothek der Berufsakademie Glauchau oder die Universitätsbibliothek der TU Chemnitz an.
Beim Herausarbeiten der relevanten Quellen offenbaren sich möglicherweise unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema. Diese solltet ihr miteinander vergleichen und eine für euch passende Lösung erarbeiten. Anschließend könnt ihr eure Grobgliederung verfeinern und – wenn möglich – Rücksprache mit euren fachlichen und betrieblichen Betreuern halten. Dadurch erhaltet ihr den einen oder anderen Hinweis bezüglich der Aufteilung der wichtigen Inhalte der Arbeit.

3) Textentwurf

Eine Projektarbeit lässt sich nicht sofort „abgabereif“ formulieren. Die erste Niederschrift ist lediglich ein Textentwurf, welcher zum Schluss noch verfeinert wird. Ich empfehle euch, die Arbeit nicht streng anhand eurer Gliederung zu schreiben. Oft hat man gute Einfälle zu einem Kapitel, während man an einem bestimmten Punkt eher schleppend voran kommt. Ebenso möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ihr eure Arbeit nicht mit zu viel unnützen Bildern bestücken solltet. Ausgewählte Abbildungen oder Darstellungen sollen für die Problemlösung relevant sein oder für besseres Verständnis der Arbeit sorgen.

4) Feinkorrektur

Steht der Textentwurf, folgt die Feinkorrektur der Arbeit. Nach sachlicher Überprüfung solltet ihr auch den Textaufbau in formaler Hinsicht checken, da dieser oftmals vorgegeben wird. Nachdem ich meine Arbeit selbst mehrmals überprüft habe, lasse ich sie noch einmal von Dritten lesen. Dadurch wird das Fehlerrisiko minimiert.

Alles halb so wild!
Wer sich rechtzeitig mit seinem Thema beschäftigt und einen Überblick über die vorhandene Fachliteratur geschaffen hat, vermeidet unnötigen Stress. Eine Konsultation mit betrieblichen oder fachlichen Betreuern bietet sich immer an, um wichtige Fragen bezüglich der Bearbeitung zu klären und weiteren Input zu bekommen. Vor Abgabe der Arbeit empfiehlt sich die Überprüfung durch fachkundige Dritte, um das Fehlerrisiko zu minimieren.

Marcus 🙂

KOMSA NordWest aus Nils‘ Nähkästchen

Hallo zusammen,

mein Name ist Nils und ich bin Auszubildender IT-Systemkaufmann bei KOMSA NordWest in Kamen.
„KOMSA NordWest?“, fragt ihr euch jetzt bestimmt. KOMSA NordWest ist eine Tochterfirma der KOMSA Kommunikation Sachsen AG mit Sitz in Kamen, Nordrhein-Westfalen. Sie konzentriert sich auf Businesslösungen im TK- und im IT-Netzwerkbereich, die von Systemhäusern an Unternehmenskunden vertrieben werden.

Das Team besteht aus 17 Mitarbeitern. Unsere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass unsere Kunden tagtäglich bei technischen und vertrieblichen Fragen stets bestens beraten werden.

Die Anfänge – wie schnell die Zeit vergeht

Der Start meiner Ausbildungszeit ist fast anderthalb Jahre her. Hört sich lang an, fühlt sich aber an, als wäre es erst gestern gewesen. Als ich mein Bewerbungsgespräch hatte, setzte sich die Firma noch aus 12 Mitarbeitern zusammen und mein Verständnis für IT war… naja, wie soll ich sagen… sehr überschaubar.  😉

Mein erster Arbeitstag bestand aus einer Fahrt von Kamen nach Hartmannsdorf in das Mutterschiff von KOMSA. Dort angekommen durfte ich beim alljährlichen AWT das Unternehmen und die anderen Azubis kennenzulernen. Da ich nur das Büro in Kamen kannte, war ich überwältigt von der Größe und Imposanz des Unternehmens. Auch die Offenheit der sächsischen Kollegen hat mich sehr beeindruckt. Nach diesem Wochenende wusste ich, dass die KOMSA Gruppe für mich das richtige Unternehmen für den Einstieg in das Berufsleben ist. Die individuelle Betreuung jedes einzelnen Azubis und die Erstellung eines persönlichen Durchlaufplanes garantieren maximales Know-how während der Ausbildung.

Unzählige Erfahrungen

In meinem Durchlaufplan startete die Reise in der Marketing-Abteilung, in der ich u.a. Veranstaltungen, Trainings und Seminare verwalten durfte und außerdem viele Informationen über das Unternehmen und die Branche erlangt habe. Danach ging es in den Vertrieb, in dem Auftragsbearbeitung und Angebotserstellung sowie Kundenberatung zu meinen täglichen Aufgaben gehörten.
Anschließend war ich Teil der jungen Abteilung KOMSA Cloud Services. Ein sehr interessantes, innovatives Team, das extrem zukunftsorientiert ist und sich rund um das Thema „Cloud-Computing“ kümmert.

Seit Anfang November bin ich bei unseren Technical Assistants (bei uns liebevoll „Tekkis“ genannt). Die für mich, in Bezug auf mein IT-Verständnis, wahrscheinlich wichtigste und lehrreichste Abteilung in meinem Durchlauf. Hier werden unsere Kunden (und ich) in allen technischen Fragen beraten und geschult.
Danach geht es dann für zwei Wochen nach Hartmannsdorf, um dort die Finanzbuchhaltung besser kennen zu lernen. Ich freue mich auf diese Erfahrung!

Das Tolle ist, dass man von jeder Abteilung, die man durchläuft immer etwas mit in die nächste Abteilung nehmen kann. In der Cloud-Abteilung habe ich beispielsweise die Newsletter-Artikel geschrieben, Angebote für Kunden erstellt, Artikel angelegt und Lizenzen abgerechnet.

Theorie, Theorie, Theorie…

Zwischen meinen Arbeitstagen habe ich zwei Mal pro Woche Berufsschulunterricht am Hansa-Berufskolleg in Unna. Hier setze ich mich mit dem theoretischen Teil der Ausbildung auseinander und lerne zudem während der Projektwochen, wie ein Unternehmen funktioniert und gegründet wird. Außerdem bekommt man Einblicke in andere IT-Unternehmen, da wir die Projektwochen meistens in den Unternehmen unserer Klassenkameraden durchführen.

Lange Rede, kurzer Sinn

Alles in allem ist zu sagen, dass es bei KOMSA nie langweilig wird und man schnell Verantwortung übernimmt mit Aufgaben, an denen man wächst. Sei es als IT-Systemkaufmann oder jeder andere Ausbildungsberuf bei KOMSA, man hat hier immer das Gefühl, etwas zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Das herausragende Arbeitsklima und die Kollegen sind dazu die Kirsche auf der Torte.

Ich bin gespannt und freue mich auf die Zukunft hier bei KOMSA!

Bis bald,
Nils

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