Azubi bei KOMSA

Author: Gastbloggerin (page 1 of 21)

KOMSA fördert Engagement und Vereinsarbeit

Schon zum dritten Mal wurden Ende letzten Jahres bei KOMSA 150 Vereine mit je 500 Euro unterstützt. Die Besonderheit daran? Es sind alles Vereine, in denen KOMSA-Mitarbeiter tätig sind. Das Spendenprojekt wurde nämlich ins Leben gerufen, um unser freiwilliges Engagement über die Grenzen der Firma hinaus zu fördern.

Vor einem Jahr hat Lina bereits in ihrem Blogbeitrag von dem Programm „KOMSA unterstützt Dein gemeinnütziges Engagement“ berichtet.

2019 haben auch zwei Projekte von uns Azubiblog-Mitgliedern die Unterstützung erhalten. Wir berichten Euch in diesem Beitrag davon, was mit dem Geld eigentlich passiert!

Leichtathletik-Verein Großolbersdorf

Einen Vorsprung hat, wer dort anpackt, wo andere erst einmal reden.

John F. Kennedy

Bereits seit meiner Kindheit bin ich, Selina, Mitglied des Leichtathletik-Vereins meines Heimatdorfes, der SV 1870 Großolbersdorf e.V. . Deshalb liegt mir unser Projekt besonders am Herzen.

Damit unsere Gemeinde lebenswert bleibt und auch der Sport eine Zukunft hat, verfolgen wir seit ca. 3 Jahren das Ziel, unseren Sportplatz zu sanieren. Nur durch eine ordentliche und intakte Sportanlage kann uns das gelingen, speziell mit einer Rundlaufbahn aus Tartan und guten Bedingungen für Werfer und Springer. Zweimal jährlich sind wir Ausrichter von Wettkämpfen. Derzeit trainieren wir noch auf Asche, deshalb wird es Zeit, das zu ändern. Leider gestaltet sich die Umsetzung des Projektes schwerer als gedacht, denn wir müssen einen hohen Eigenanteil beisteuern. Nur mithilfe von Spenden kann uns das gelingen.

Um Geld zu sammeln, veranstalten wir jährlich einen Spendenlauf, der alleinig dem Zweck der Sportplatzsanierung dient. Teilnehmer sind neben Vereinsmitgliedern Angehörige derer und Sportbegeisterte, die an unsere Vision glauben und uns tatkräftig unterstützen.

Der Leichtathletik-Verein Großolbersdorf

Tanzensemble Chemnitz e.V.

Seit März 2019 sind Elisa und ich, Lisa, Mitglieder der Tanzgruppe RoyalCrush des Chemnitzer Tanzensembles e.V. Von Folklore, Jazz, Kinder-, Show- und Stepptanz bis hin zu Dancehall und Kpop/Hiphop ist hier für jeden etwas zu finden.

Schon ein ganzes Jahr trainieren wir zweimal wöchentlich zusammen. In dieser Zeit sind wir innerhalb der Gruppe nicht nur zu Vereinsmitgliedern, sondern zu sehr guten Freunden geworden. Somit fiel die Entscheidung, uns bei dem Spendenprojekt anzumelden, sehr schnell.

Zu unseren Auftritten wollen wir immer eine gute Show liefern, um Tanzbegeisterte weiterhin von unserem Verein überzeugen zu können. Dafür benötigen wir sowohl gute Trainingsbedingungen, als auch ansprechende Kostüme. Um das alles zu ermöglichen, sind deshalb die Aufbereitung des Tanzsaalbodens, die Anbringung neuer Spiegel und auch die Bestellung von Kostümen und Gruppenkleidung unumgängliche Kosten, bei denen wir immer Unterstützung gebrauchen können.

Außerdem hat unsere Gruppe RoyalCrush im Januar diesen Jahres erneut an einem Tanzwettbewerb teilgenommen, wobei ein Teil der Spende für die Anmeldekosten genutzt wurde.

Die HipHop/Kpop Tanzguppe RoyalCrush

Wir sagen Danke an KOMSA und wünschen allen Vereinen weiterhin viel Spaß und Engagement bei ihrer Tätigkeit!

Eure Selina, Lisa und Elisa

Hello nies*…

Anne auf Malta

*nies = maltesisch für Leute
Ich bin Anne und im dritten Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Marketingkommunikation. Es ist zwar schon ein paar Tage her, dennoch würde ich Euch gern von meinem Auslandspraktikum auf Malta berichten. Vielleicht wärmt es Euch etwas auf, bei den aktuellen Temperaturen.

Das Abenteuer beginnt…

Realisiert habe ich meine Schnapsidee erst, als ich in den Flieger stieg und Non-Stop auf die beschauliche Insel Malta flog. Dann war mir klar: „Ja, du machst es tatsächlich.“

im Flugzeug auf dem Weg nach Malta

Nur gute 2,5 Stunden später erwartete mich mein Abholservice am Flughafen. Aus Macht der Gewohnheit wollte ich auf der Beifahrerseite (rechts) einsteigen, bis ich feststellte, dass auf Malta Linksverkehr herrscht. Man merkt, dass von der britischen Kolonialzeit einiges hängen geblieben ist.

Kurze Zeit später kam ich in meiner Unterkunft an, die für die nächsten vier Wochen mein Zuhause sein sollte. Warm und herzlich war nicht nur mein erster Eindruck von Malta, sondern auch der Empfang von meinem Betreuer vor Ort – ich habe mich sofort wohlgefühlt. Ich lebte in einer deutschsprachigen WG mit offiziell drei Mitbewohnern. In Wahrheit waren es noch ein paar tausend mehr. Sie lebten aber ganz friedlich unterm Küchenschrank oder anderen Kücheneinrichtungen und ließen sich nur nachts blicken. Und wenn einem doch mal so eine Kakerlake über den Weg lief, hatten wir das ein oder andere Mittel, um sie zu beseitigen.

Verliebt in Land und Leute

Gleich an meinem zweiten Tag besuchte ich die Hauptstadt Valletta und habe mich sofort in die kleinen Gassen im Neogotik-Baustil verliebt.

Hauptstadt Valetta auf Malta
Hauptstadt Valletta

In Valletta besuchte ich zuerst eine Sprachschule, um meine Englischkenntnisse zu verbessern. Dort waren Schüler unterschiedlichster Nationen und jeder Altersgruppe vertreten. Von der Schweiz, über Brasilien bis hin zu Japan versammelten sich hier viele Kulturen.

Neben der Arbeit, hatte ich genug Freizeit, um den kleinen Inselstaat zu erkunden. Bei nahezu konstanten 30 Grad Celsius erkundeten meine Mitbewohner und ich die Insel. Neben der wirklich sehr sehenswerten Hauptstadt fuhren wir die ganze Insel ab. Das dauerte bei einer Fläche von 316 km² auch nicht all zu lang. Mein persönliches Highlight war es, mit der Fähre zu den Nachbarinseln Comino und Gozo zu fahren. Dort kann man in paradiesisch blauem Wasser sehr gut schnorcheln und wunderschöne Städte in typischem, maltesischen Baustil bewundern.

Neben den vielen schönen Orten, bietet Malta auch historische Höhepunkte. In einem dieser „Höhepunkte“ habe ich mein Praktikum absolviert…

Ein Praktikum in Gottes Namen

Meine Praktikumsstelle war die Rotunde von Mosta. Das ist eine römisch-katholische Kirche mit der viertgrößten, freitragenden Kuppel der Welt. Als ich erfahren habe, wo ich mein Praktikum absolvieren werde, gingen mir viele Fragen durch den Kopf wie: Verhalte ich mich richtig? Bin ich richtig gekleidet? Ist meine Seele noch zu retten?  Alles Quatsch! Natürlich sollte man eine etwas diskretere Kleiderordnung wählen aber ansonsten wurde vieles sehr locker gesehen. Meine maltesischen Kollegen waren sehr herzlich und für jeden Spaß zu haben, wodurch ich mich schnell eingelebt hatte. Die Rotunde von Mosta hat eine besondere Geschichte, weswegen sie auch jeden Tag von hunderten Touristen aus aller Welt besichtigt wird. Sie erlangte ihre historische Berühmtheit durch einen Luftangriff im Zweiten Weltkrieg. Während einer Messe mit etwa 300 Menschen durchschlug eine deutsche Fliegerbombe die Kuppel, explodierte jedoch nicht. Da niemand verletzt wurde, gilt es als kleines Wunder. Im wahrsten Sinne des Wortes: Gott sei Dank! Das entschärfte Original kann man in einem Museum in Valletta bewundern.

Durch den täglichen Touristenverkehr, war meine Hauptaufgabe das Abkassieren und Betreuen der Urlauber und zusätzlich kleine, administrative Tätigkeiten im Büro.  Eine Herausforderung war die interkulturelle Kommunikation mit den vielen Besuchern. Man merkt schnell:  manche Nationalitäten nehmen den Englischunterricht nicht so ernst wie andere. Gemeinsam mit meinem Team konnte ich das aber alles in allem sehr gut meistern.

Rotunde von Mosta

Fazit

Nach den vier Wochen kann ich rückblickend sagen, dass sich so ein Auslandsaufenthalt in jeder Hinsicht lohnt. Neben dem Aufbessern der Sprachkenntnisse und dem Einblick in neue Arbeitsmethoden, trifft man auf viele neue Gesichter und kann dabei neue Freunde finden. Außerdem konnte ich für mich eine Sache mitnehmen: die maltesische Gelassenheit. Während die Deutschen von einem Termin zum nächsten hetzen, bleiben die Malteser stets gelassen. Davon können wir uns eine Scheibe abschneiden. Eins steht fest: das wird nicht der letzte Ausflug auf den kleinen Inselstaat Malta gewesen sein!

Praktikum bei KOMSA? Na klar!

Hallo liebe Blogleser,
ich bin Anne-Katrin, momentan 21 Jahre alt und wohne in Plauen/Vogtl.
Von Mitte Februar bis Ende April war ich bei der KOMSA-Tochter Saxonum in der Grafik in einem freiwilligen Praktikum. Da ich damals in der Schule fünf Jahre das “künstlerische Profil” und danach zwei Jahre den Leistungskurs Kunst besucht habe, fand ich es ganz interessant, mir auch beruflich ein Bild von der kreativen Branche zu verschaffen.
Ich wollte, nachdem ich einen komplett anderen Beruf in einer komplett anderen Branche aufgegeben habe, einfach wieder einmal meine kreative Seite hervorholen und ausprobieren, wozu ich fähig bin.

Über „mehrere Ecken“ erfuhr ich dann von KOMSA, was dort gemacht wird und von sehr jungen und engagierten Teams, die dort zusammen arbeiten. Kurzerhand schrieb ich meine Bewerbung für ein Praktikum in der Grafik und wurde einige Wochen später angenommen.

Alles neu!

An meinem ersten Arbeitstag war ich ziemlich nervös. Ich wusste nicht, was auf mich zukommt und was ich tun werde – aber die Angst wurde mir relativ schnell genommen. Das Team hat mich freundlich aufgenommen und gleich mit integriert. Ich musste mich zwar erst einmal an die Arbeit mit Photoshop und Co. gewöhnen, aber hatte dabei nie das Gefühl, alleine gelassen zu werden. Sehr schnell wird einem klar, über wie viele Dinge man sich bei Werbung gar nicht bewusst ist, welche Arbeit dahinter steckt, auf was man alles achten muss und wie das Ganze dargestellt wird. Man bekommt alles in allem einen ganz neuen Blick auf den Bereich Marketing und die verschiedenen Formen von Anzeigen.

Ein Praktikum mit Verantwortung

Nach ein paar Wochen habe ich dann auch eigene, verantwortungsvolle Aufgaben bekommen. Dazu zählten unter anderem alleine Banner für z.B. Facebook zu erstellen oder Newsletter mit zu gestalten. Auch wenn ich mich gerade am Anfang manchmal ganz schön überfordert gefühlt habe, war die Zeit hier sehr lehrreich und spannend. Ich durfte jederzeit Fragen stellen, die mir auch ausführlich beantwortet wurden und mir weiterhalfen. Danke noch einmal dafür! 🙂

Mein Fazit für Euch

Jedem, der nicht genau weiß, was einem liegt und etwas ausprobieren will, lege ich ein Praktikum bei KOMSA sehr ans Herz. Hier erfährt man von Anfang an, wie viele verschiedene Abteilungen Hand in Hand miteinander arbeiten, lernt  viel dazu und bekommt vor allen Dingen eine echte Chance, sich weiter zu entwickeln.

Liebe Grüße,
Eure Anni 🙂

KOMSA-Partner Otto: Vom Katalog zum Onlinehändler

Hallo zusammen! Mein Name ist Jessica und ich bin derzeit bei KOMSA im Team Otto eingesetzt. In diesem Beitrag möchte ich euch meine Eindrücke zur ersten Veranstaltung der Reihe KOMSA@work kurz wiedergeben.

KOMSA@work ist unsere neue regionale Veranstaltungsserie. Wir geben Interessierten die Chance, uns bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und sich mit den Köpfen der Digitalbranche auszutauschen. Dazu fand am 08.05. die Auftaktveranstaltung gemeinsam mit Europas zweitgrößtem Onlinehändler statt.

Wer ist eigentlich Otto?

Otto ist ein Versandhandelsunternehmen der Otto Group mit Sitz in Hamburg. Allgemeine Bekanntheit konnte das Unternehmen durch den klassischen Versandhandel mit Katalog erlangen.

Im Zuge meiner Dienstreise nach Hamburg bekam ich einen eigenen Eindruck für das Arbeiten bei Otto. Bekannt war mir, dass es einen großen Außenhof, auch Campus genannt, sowie Etagen in Themenwelten gibt. In Hamburg angekommen wurde mir dann erst bewusst, welche Dimensionen hinter dem Namen „Otto“ stehen. Ich konnte einen Einblick in offene und große Büros gewinnen, die Mentalität der Mitarbeiter und die Unternehmenskultur kennenlernen sowie den Campus mit eigenen Augen sehen. Dieser wurde dazu ausgebaut, dass man sowohl seine Pause gerne draußen verbringt, als auch die Arbeit draußen erledigen kann. Die Erfahrung, Vorort beim Kunden zu sein, bringt mich in meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung voran.

Der letzte Katalog

Im Dezember 2018 erschien nach 68 Jahren zum letzten Mal der Otto-Hauptkatalog als gedruckte Ausgabe. Das bedeutet nun: Umdenken, Prozesse neu strukturieren und Arbeitsweisen verändern.

Heute hat Otto es geschafft, sich im Bereich E-Commerce völlig neu aufzustellen. Weg vom Katalog führte der Weg zur Online-Plattform. Im Rahmen von KOMSA@work wollten wir der Frage nachzugehen, wie Otto den Wandel zum digitalen Konzern meisterte. Dazu hatten wir Timm Conring, den Otto-Bereichsleiter für multimediale Unterhaltungselektronik, zu Gast bei KOMSA.

Was bedeutet „Change“?

Timm erklärte in seinem Vortrag, wie ein familiäres und partnerschaftliches Unternehmen wie Otto den stetigen Wandel der Zeit miterlebt und bewältigt. Zur Sprache kam, wie sich die Kultur in der 70 Jahre alten Historie des Unternehmens veränderte. Außerdem erklärte er, wie wichtig es sei, neue Impulse und Ideen mit Expertise und Erfahrung zu verknüpfen, um Herausforderungen des Wandels zu bewältigen.

„Change bedeutet, den Mut zu haben es zu wagen“ – ein Zitat, welches Timm mit auf den Weg gab. Man muss sich immer entwickeln und den Mut haben, neues zu probieren, um letztendlich den Kunden das beste Erlebnis bieten zu können. Um nicht „starr“ in einer sich verändernden Welt zu sein und dem Kunden das Anbieten zu können, wo Bedarf besteht.

Vielen Dank an Timm für diesen spannenden und aufschlussreichen Vortrag, der allen Teilnehmern viele neue Impulse und Einblicke ermöglicht hat. Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen KOMSA und Otto!

Noch sind wir Weltmeister…

…zumindest bis zum Finale am 15. Juli in Moskau.

Enttäuschung in den Gesichtern war auch bei unseren Komsianern zusehen. Nach dem 2:0 für Südkorea stürmten viele Mitarbeiter aus dem Auditorium…
Ja wir waren nicht beim Public Viewing sondern auf Arbeit, um das Spiel zu sehen.

Bei KOMSA war wieder „Get together“, bei dem wir Mitarbeiter uns nach der Arbeit auf ein Bierchen oder ein Steak treffen, um den Feierabend ausklingen zu lassen. Anlass war diesmal das WM-Vorrundenspiel Deutschland gegen Südkorea.

Unsere Vorbereitung war gut: Tischkicker, Trikots der deutschen Nationalelf und Burger in den Farben der Landesflagge. Eine perfekte Grundlage zum 1:0 für Deutschland. Leider gelangte der Burgerduft nicht bis in das Stadion von Kasan. Ich glaube, die Motivation wäre immens gestiegen. 😉

Nichtsdestotrotz, saßen wir auch nach dem Spiel alle zusammen, um uns gegenseitig aufzubauen und das Spiel auszuwerten.
Jede Niederlage ist eine Chance auf einen Neuanfang und bis zum nächsten Get together ist schon wieder alles vergeben und vergessen.

Ihr wollt, wenn Deutschland 2022 das nächste Mal Weltmeister wird, beim Get-Together dabei sein? Dann bewerbt Euch doch für einen Ausbildungsplatz und vielleicht sitzen wir im Auditorium nebeneinander, wenn es mal wieder „Daumen drücken“ heißt. 😉

Sport frei!

Eure Denise

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