Bei KOMSA stolpert man immer wieder über den Begriff „TAC“. Dieses Jahr feiert unser Support-Service sein 15-jähriges Bestehen. Als Retter in der Not springen unsere Systemtechniker vom TAC ein, wenn das Telefon Fehlermeldungen anzeigt oder komplett ausfällt. Sie konfigurieren Telefonanlagen, beraten Handelspartner am Telefon, simulieren und lösen denkbar schwierige Störfälle im hauseigenen Testlabor.

Wir konnten uns unter dem Begriff „TAC“ nicht viel vorstellen, also haben sich Selina und Heidi auf den Weg gemacht, mehr über unser Systemhaus zu erfahren.

Hallo, bitte stell Dich kurz vor und erzähle von Deinem Werdegang bei KOMSA.

Ich bin Mathias und habe 2007 bei KOMSA ein duales Studium für Informationstechnik an der BA Dresden begonnen. Ende 2009 durfte ich im Rahmen des Azubidurchlaufes auf eigenen Wunsch zu unserer Tochtergesellschaft KOMSA-Systems gehen, da ich mich auch für Hardware sehr begeistere. Im Sommer 2010 schrieb ich dort meine Diplomarbeit und hielt kurze Zeit später meinen Arbeitsvertrag in der Hand. Mittlerweile bin ich Department-Manager, bedeutet, dass ich der Manager für die drei Teamleiter innerhalb des TACs bin.

Was versteht man unter dem Begriff „TAC“?

TAC bedeutet ausgesprochen: Technical Assistance Center. Früher waren wir eine reine Systemhotline. Mit der Zeit entwickelten wir uns aber weiter. Aufgrund von Erfahrungen im Tagesgeschäft merkten wir schnell, dass viele Kunden ähnlich gelagerte Fragen stellten. Deshalb bieten wir seit 2010 zusätzliche Dienstleistungen an, zum Beispiel Schulungen und Workshops. Anfangs hielten wir diese nur an unseren Bürostandorten, mittlerweile fahren wir auch direkt zu den Kunden. So sind wir immer nah am Ball und erleben die echte Praxis. Im Jahr 2018 haben wir ca. 270 Schulungen abgehalten mit insgesamt über 860 Teilnehmern. Wir sind sozusagen die Vermittler zwischen den Systemhäusern und den Herstellern.

angeschlossene Netzwerkkabel / Patchkabel am Server
angeschlossene Netzwerkkabel / Patchkabel am Server

Wie ist Euer Team aufgestellt?

Unser Hauptsitz „My“ in Mühlau umfasst 24 Mitarbeiter. Fünf weitere Kollegen von uns arbeiten in unserer Nebenstelle in Kamen und an unserem neuen Standort in Osnabrück. Dort sind noch freie Stellen offen. In Berlin sitzt auch noch ein Kollege, welcher vorwiegend im Home Office arbeitet.
Neben dem Telefonieren im Tagesgeschäft, sind ungefähr die Hälfte unserer Mitarbeiter zusätzlich als Trainer für unsere Schulungen involviert.

Warum machst Du heute genau diesen Job?

Es ist vor allem die Abwechslung, die meinen Job so besonders macht und mir sehr gut gefällt. Unsere Kunden stellen meine Kollegen und mich täglich vor neue und spannende Herausforderungen, die durch unsere Expertise gelöst werden. Auch die Atmosphäre auf Arbeit trägt ihren Teil dazu bei. Mein Team arbeitet sehr selbstbestimmt und individuell, was jeden Arbeitstag bereichert. Ich bin sehr stolz auf sie. 🙂

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?

Einen klassischen Arbeitstag gibt es so nicht, denn jeder Tag ist auf seine Art und Weise speziell. Doch ein was ist immer gleich: Um am Tag richtig durchstarten zu können, darf mein Kaffee nicht fehlen. Ein typischer Office-Day beginnt damit, dass ich meinen PC starte und erstmal mein Postfach durchforste. Danach ist alles offen, jeden Tag gibt es andere Dinge, die auf dem Plan stehen.

Es gibt aber auch Tage, an denen ich viel unterwegs bin. Ich habe Termine in anderen Häusern der KOMSA Gruppe, fahre zu unseren Standorten nach Kamen oder Osnabrück. Hin und wieder bin ich auch auf Messen und Veranstaltungen vertreten, wo es immer gute Möglichkeiten gibt, sich weiterzubilden.

Was machst Du zum Ausgleich in Deiner Freizeit?

Ich habe wieder angefangen mehr Sport zu treiben, vor allem im Sommer, um meinen Berufsalltag auszugleichen. Joggen, Rad fahren und besonders Inlineskaten machen mir dabei am meisten Spaß. Außerdem verbringe ich meine freie Zeit mit Arbeiten im Garten am oder im Haus, da ich vor zwei Jahren eins gebaut habe. 🏡

Wir haben nicht nur Mathias mit Fragen gelöchert, sondern auch einen Azubi aus dem ersten Lehrjahr, welcher seine Ausbildung bei KOMSA im Team von Mathias begonnen hat.

Owen mit Telefonanlagen zur Fehlerrekonstruktion
Owen mit Telefonanlagen zur Fehlerrekonstruktion

Hej! Erzähl bitte kurz was über Dich.

Ich bin Owen und habe dieses Jahr eine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration begonnen. Seit August bin ich bei der KOMSA-Systems eingesetzt.

Wie war Dein Start hier?

Es hätte keinen besseren Start für mich geben können. Ich wurde sehr herzlich in das Team aufgenommen. Wenn ich bei meiner täglichen Arbeit Hilfe brauche, unterstützen mich meine Kollegen wo sie können. Ich fühle mich sehr wohl. 🙂

Welche Aufgaben durftest Du schon übernehmen?

Am Anfang habe ich mich bei Schulungen dazu gesetzt, um meinen Einstieg leichter zu gestalten und schon neben der Theorie praktisch arbeiten zu können. Mittlerweile steige ich langsam in das Tagesgeschäft mit ein und bearbeite in unserem Ticketsystem Support-Tickets, die ich mir schon zutraue. Falls es doch umfangreicher ist, als ich anfangs dachte, belese ich mich zu dem Thema und suche gemeinsam mit meinen Kollegen nach Lösungen. Außerdem probiere ich mich an der Konfiguration von Telefonanlagen, um mich mehr mit speziellen Produkten zu beschäftigen und ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln.

Abschließend kurz und knackig: Beschreibe Deine Abteilung in 3 Worten.

spannend, abwechslungsreich, lustig

Vielen lieben Dank für die vielen Eindrücke. Wir hoffen, dass Ihr jetzt einen kleinen Einblick in unser Systemhaus bekommen habt. Es ist immer wieder spannend, wie vielfältig KOMSA ist.

Selina & Heidi

Unser Interview-Raum