Auch KOMSA ist und bleibt vorerst von den Umständen, die Covid-19 hinterlässt, betroffen. Flexibel, schnell und präzise wurden alle Mitarbeiter, deren Arbeit auch von zuhause aus erledigt werden kann, nach Hause geschickt. So wurde auch Homeoffice für Azubis möglich. Denn eins ist ganz klar: Sicherheit geht vor!

Schon Mitte März startete ich mit gemischten Gefühlen in meinen ersten Tag im Homeoffice.

Insbesondere für uns Azubis war die Arbeit von zu Hause aus völlig neu und brachte neben einigen Vorteilen auch große Herausforderungen mit sich. Ich war es gewohnt im Büro zu arbeiten. Dort hatte ich einen festen Tagesablauf und meine Kollegen um mich herum. Im Normalfall startete mein Arbeitstag gegen 7:30 Uhr.

Der Rechner wurde hochgefahren und die Mails gecheckt. Danach noch eine ToDo Liste erstellt und aktuelle Tagesthemen mit dem Team besprochen. Mein Tag teilte sich meistens in Meetings und Platzarbeit.

Wie läuft das jetzt, wenn man den ganzen Tag in den eigenen vier Wänden verbringt?

Ich habe von Anfang an versucht meinen regulären Arbeitsrhythmus beizubehalten. Das half mir strukturiert und effizient durch meinen Homeoffice-Tag zu kommen.

Termine, die sonst in gewohnter Runde und persönlich stattgefunden haben wurden über Microsoft Teams abgehalten. Das war ein eine kleine Erleichterung, da durch den Austausch mit den Kollegen der Alltag etwas aufgelockert wurde und man nicht einfach nur still und leise in seinem Kämmerlein saß.

Der gewohnte Gang zum Platz des Ausbilders bei Fragen bliebt natürlich aus. Durch ein kurzes Telefonat oder einen Videochat über Team konnten alle offenen Themen und Fragen geklärt werden.

Gegen 16:30 Uhr war der Tag dann beendet… denkt man. Im Regelfall fiel es mir jedoch schwer mich vom Rechner zu lösen.

Hier noch ein paar Tipps für die Arbeit im Home-Office.

Homeoffice für Azubis ist für Ausbilder und Auszubildende eine ganz neue Arbeitsmöglichkeit. Mir haben nachfolgende Punkte geholfen um in diese neue Arbeitswelt einzutauchen:

  • Setze dir Tagesziele

Damit deine Tage wie auch sonst gut gefüllt sind, nimm dir jeden Morgen die Zeit einen Tagesplan/ eine ToDo Liste zu erstellen und auch zu priorisieren.

Vielleicht fragst Du Dich dabei, was muss heute fertig werden und was kann auch morgen noch gemacht werden.

  • Pausenzeiten festlegen

Um einen klaren Kopf zu gewinnen und auch einen kleinen Erholung Effekt in den Tag zu bringen, solltest Du Dir Pause vornehmen, die Du nicht an Deinem Arbeitsplatz abhältst und natürlich auch nicht überschreitest.

  • Haltet Kontakt

Stimme Dich mit Deinem Team ab und hab keine Scheu davor mal anzurufen und Deine Fragen zu stellen

Letztendlich kann ich sagen, dass ich die Arbeit im Homeoffice als wirklich angenehm empfinde, da es im Großraumbüro auch schon einmal etwas lauter werden. Ich bin aber auch froh, dass ich seit Mitte Mai wieder meinem gewohnten Arbeitsalltag nachgehen kann.

Ihr wollt wissen, wie unser Schulalltag zu Zeiten von Corona so aussieht? Lisa hat in Ihrem Beitrag Unser Schulalltag – Lernen mit Abstand darüber berichtet. Schaut doch mal vorbei.

Bleibt Gesund,

Tyra