Hallo liebe Leute,

ich wollte euch einmal berichten, wie es sich als Azubi an der Industrieschule Chemnitz so lebt.

Die Industrieschule ist, wie der Name es schon vermuten lässt, in einem industriellen Stil gehalten, sieht sehr schick aus und ist aufgrund jüngerer Restaurierungen sowie Sanierungen in einem Topzustand. Man findet sie am Park der Opfer des Faschismus in Chemnitz. Die Industrieschule wurde 1924 als erster Schulneubau nach dem 1. Weltkrieg erbaut und wie bereits erwähnt wurde das Gebäude 2011 saniert. Aber hey, jetzt mal genug von den Oberflächlichkeiten! 😀

Industrieschule Chemnitz

Industrieschule Chemnitz

Die meisten Schulstunden werden in einem festen Klassenzimmer abgehalten. Fächer wie beispielsweise EBA (Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungen) und ITS (Informationstechnische Systeme) haben jedoch eigens für deren Unterrichtsstoff ausgestattete Laborräume. Die Computerlabore sind auf einem relativ aktuellen Stand. Erstaunlich für mich ist, dass sich die Mac-Rechner mit den Windows-PCs fast die Waage halten.
Ich persönlich finde es super, sich neben dem andauernden Sitzen in der Turnhalle sportlich betätigen zu können. Übrigens gehört auch Schwimmen zum Sportunterricht, dieser findet dann allerdings im Chemnitzer Stadtbad statt.
Alle Fächer haben jedoch eines gemeinsam: Gruppenarbeit kommt hier sehr oft zum Einsatz. Die Lehrer möchten so unser Zusammenwirken und das Arbeiten im Team bewusst fördern.

In den Pausen bietet es sich an , in die Cafeteria oder den Innenhof der Schule zu gehen. Bei längeren Pausenzeiten kann man auch schnell mal ins Zentrum der Stadt laufen, um dort beispielsweise einen kleinen Imbiss einzunehmen.

Der Unterricht findet blockweise (Block A, B und C) statt. Man ist dann zwischen 1-3 Wochen am Stück in der Schule und danach wieder für eine längere Zeit im Unternehmen.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Industrieschule Chemnitz geben.

Wenn ihr noch Fragen habt, einfach in die Kommentare!

 

Eric