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Tag: B-Ware

Geheimtipp B-Ware – unsere Zeit im neuen X-Team

Hallo zusammen,

heute wollen wir, Jonas und Selina, Euch mehr über unsere Zeit im neuen X-Team B-Ware berichten. Vergangenes Jahr starteten wir beide unseren Durchlauf bei unserer früheren KOMSA-Tochter, Revived Products, die nach der Firmenumstrukturierung 2020 das heutige X-Team B-Ware. Aber was ist bitte B-Ware? Unter B-Ware versteht man Verkaufsartikel zweiter Wahl. Bei diesen handelt es sich meistens um geprüfte, zurückgeschickte Artikel oder Ausstellungsstücke. Wenn Ihr mehr dazu lesen möchtet, dann hat Matti einige interessante Informationen für Euch zusammengetragen. Im Zuge der Transformation hat sich bei uns, hinter den Kulissen, viel getan. Als erstes benanntes X-Team der KOMSA gibt es natürlich noch einiges zu organisieren. Aktuell läuft die Neuausrichtung der B-Waren Strategie auf Hochtouren. Wir Azubis bekommen davon jedoch eher weniger mit und unsere Aufgaben haben sich bisher noch nicht verändert.

X-Team – bitte was?

Sogenannte X-Teams arbeiten bereichsübergreifend und agil zusammen. Die Mitarbeiter des X-Teams B-Ware kommen so aus den Bereichen Einkauf, Vertrieb, Logistik, Accounting und Marktplätze. Es ist auch möglich, dass ein Mitarbeiter mehreren X-Teams angehört. Jedes X-Team hat einen vom Vorstand benannten Business Owner. Dieser steuert das Team und ist für das Ergebnis verantwortlich.

Von Kunden und Artikeln

Ich, Selina, bin aktuell auf der Zielgeraden meiner Ausbildung. Einen Stopp bei der coolen Abteilung, die mit B-Ware zu tun hat, wollte ich mir nicht entgehen lassen. Denn jetzt sind wir doch mal ehrlich, es ist schon etwas anderes als Neuware zu verkaufen. Zu meinem täglichen Doing gehörte die Kundenbetreuung. So beantwortete ich viele Anfragen per Mail, die von Kunden kamen. Beispielsweise wollten diese wissen, wann ihr Gerät geliefert wird oder wie lange ihre Reparatur dauert. Aber auch bei Fragen zu den Produkten konnte ich helfen. Dadurch verbesserte ich nochmals meinen Umgang mit Endkunden. Jetzt denkt Ihr sicher, dass es ein bisschen langweilig werden kann, wenn man den ganzen Tag „nur“ Mails bearbeitet. Dem ist nicht so, denn ich bereitete außerdem, gemeinsam mit Jonas, die Angebote der Artikel vor, die dann auf den Plattformen Amazon, eBay, Real und unserem eigenen Onlineshop, smallbug, online gestellt werden. Damit Ihr Bilder, Texte und Artikelmerkmale sehen könnt, sind wir da. Diese Aufgabe ist sehr verantwortungsvoll und wichtig. Außerdem durfte ich auch einen Beitrag für den smallbug Blog schreiben.

Unterwegs im Produktmanagement B-Ware

Mein Name ist Jonas und ich war einige Monate bei Revived Products im Produktmanagement unterwegs. Dort war ich unter anderem für das Pflegen von Artikelmerkmalen und das anschließende Online stellen auf bestimmten Vertriebskanälen wie z.B. Ebay und Amazon verantwortlich. Durch diese Aufgabe wurde ich mit unserem momentanen Produktkatalog vertraut gemacht und lernte, mit den firmeninternen Systemen in dieser Beziehung umgehen zu können. Auch lernte ich, wie schwer bzw. wie genau man sein muss, um Kunden gewisse Artikel bestmöglich verkaufen zu können. Weitere Aufgaben von mir waren das Erstellen eines Blogbeitrages und die Durchführung einer Preisrecherche. Aus dieser Zeit nehme ich mir mit, den Fokus auf der Genauigkeit zu halten, ohne es jedoch zu übertreiben.

Bis zum nächsten Mal 🙂

Jonas und Selina

Vom Azubi zum Teamleiter

Neulich habt Ihr auf unserem Azubi-Blog schon Näheres zur B-Ware Vermarktung und unserer KOMSA-Tochter Revived Products erfahren. Heute bekommt Ihr einen noch tieferen Einblick in Form eines Interviews mit einem waschechten Komsianer. Benjamin Pätzold erzählt von seinen Anfängen bei KOMSA und seinem beruflichen Werdegang. Wenn Ihr mehr erfahren wollt, lest einfach weiter!

Wie bist Du zu KOMSA gekommen?

Nach meinem Grundwehrdienst wollte ich eigentlich in die Richtung Kaufmann für Groß- und Außenhandel gehen. Mit meinem guten Realschulabschluss war es allerdings damals nicht so leicht, einen Ausbildungsplatz in dieser Branche zu finden, da es anders als heute, mehr Arbeitssuchende als freie Stellen gab. KOMSA hat mich damals schon fasziniert und so kam ich über die Bewerbung zur Fachkraft für Lagerlogistik in den engeren Kreis und durfte mich hier persönlich vorstellen. In den 2 Tagen Assessment Center habe ich mich mit vielen anderen Mitbewerbern in verschiedenen Bereichen wie z.B. Gruppenarbeiten, Bewerbungsgesprächen und Übungen am PC messen können. Ich konnte die Firma schließlich von mir überzeugen und sogar meine Wunschausbildung als Kaufmann für Groß- und Außenhandel hier anfangen. Und nun bin ich seit mittlerweile 11 Jahren im Unternehmen.

Wie war Deine Ausbildungszeit hier?

Sehr, sehr abwechslungsreich. Es gab damals schon den Durchlaufplan, bedeutet, man durchläuft viele verschiedene Abteilungen in der Firma und lernt eine Menge. Natürlich gehört auch die Arbeit in der Logistik mit dazu, weg vom Schreibtisch, rein in die große Halle, aus der täglich unzählige Pakete das Gelände verlassen. Man baut sich sein eigenes Netzwerk auf, lernt viele verschiedene Leute kennen und ist fasziniert, wie die verschiedenen Abteilungen miteinander verknüpft sind. Ein knappes Jahr vor Ausbildungsende hatte ich mir eine feste Anstellung im Produktmanagement gesichert.

Was waren seitdem Meilensteine für Dich?

Natürlich die Übernahme nach meiner Ausbildung im Produktmanagement.

Am 1.4.2013 war ich beteiligt an der Gründung des Tochterunternehmens „Second Loop“, welches sich vorrangig mit B-Ware beschäftigt. Aus diesem entstand später die Revived Products GmbH, bei der ich auch heute noch als Teamleiter fungiere.

Und auch heute noch ist ein ständiger Meilenstein für mich, das Wachstum und die Entwicklung von Revived Products mit zu erleben und zu gestalten.

Gibt es für Dich einen routinierten Arbeitsalltag?

Ganz klar NEIN. Jeder Tag ist komplett anders. Was Du Dir für den Tag vornimmst, wird meist anders. Das Geschäft mit gebrauchter Ware ist immer noch im Wachstum und boomt. Viele Prozesse müssen wir auch erst noch lernen. Es ist wichtig, priorisiert zu arbeiten, um nicht den Faden zu verlieren.

Was macht KOMSA für Dich besonders?

Hier ist man selber seines eigenen Glückes Schmied. Mit guter Einstellung, Ideenreichtum, Ehrlichkeit und Teamarbeit kann man hier viel erreichen. Die Nähe zum Vorstand ist außergewöhnlich und schafft eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Wie siehst Du die Zukunft von KOMSA?

Die Branche und auch das Unternehmen KOMSA wird sich in den nächsten Jahren sehr verändern. Als Innovator neuer Technologien müssen wir vorangehen, gerade in Bezug auf 5G und weitere Zukunftsthemen. Wir wollen weiter ein individueller Dienstleister bleiben, auf den man sich verlassen kann. Im Bereich After Sales und Business to Business, also Geschäft zwischen Händler und Händler, liegt großes Wachstumspotential, welches wir nutzen wollen. Ich bin mir sicher, dass das Unternehmen trotz hoher Konkurrenz am Markt weiter seinen Weg gehen und wachsen wird.

Wie funktioniert bei euch das Zusammenspiel zwischen Arbeit und Familie?

Die Nutzung des betriebseigenen Kindergartens ist ein großes Plus und hilft extrem.
Die individuellen Arbeitszeiten ermöglichen es mir, meinen Sohn jeden Tag selbst in den Kindergarten zu fahren. Ich genieße das sehr. Auch ein Arbeiten im Homeoffice ist möglich. Die Digitalisierung hilft natürlich auch, über WhatsApp stehe ich im ständigen Kontakt zu meiner Freundin und bin immer up to date.

Mit welcher Freizeitbeschäftigung beschäftigst Du Dich am liebsten?

Fußball spielen mit meinem kleinen Sohn und wenn er dann im Bett ist, natürlich auch Fußball schauen.

Beschreibe Dich in 3 Worten?

authentisch, offen, forsch

Hast Du ein Lieblingsurlaubsziel und welche Länder möchtest Du noch bereisen?

Seit Kindheitstagen ist es mein Traum, einmal mit einem Lada Niva durch Russland zu fahren.
Ein unbeschreibliches Erlebnis war der Urlaub in Hongkong.

Was möchtest Du unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?

Hier stehen Dir alle Wege offen, sei Du selbst, trau Dich, Deine Ideen anzusprechen und umzusetzen. Wenn man will kann man alles erreichen.

Bis Bald,

Euer Marko